RELEQUICK •• ELEKTRONIKMODULE FÜR DIE INDUSTRIELLE AUTOMATISIERUNG English  •   Español  •   Français
UNSERE PRODUKTE Easy Control Modul
Relequicks digitales Easy Control Modul
Easy Control plug&play Module
Unsere steckbare Easy Control Kontroll-Module sind sowohl Multifunktions- als auch Multispannungsmodule. Sie verfügben über eine breite Palette von programmierbaren Zeit- und Zählfunktionen. Easy Control Modul in einen Sockel auf einer DIN-Schiene gesteckt
Die MQ Serie ist mit den SQ4 und SQ2 Sockeln kompatibel. Mit den Modulen dieser Serie können also Relais mit 1, 2 oder 4 Kontakten und jeweils einer Schaltunsfähigkeit von 16, 10 oder 5A je Kontakt kontrolliert werden.
Ein äuβeres Signal darf auch durch die B Klemme des Sockels verarbeitet werden. Das Signal könnte aus einem PLC, einem Sensor, einem Knopf... stammen. Mit dem Signal können sowohl die programmierten Funktionen ausgelöst, als auch die Zyklenzahl bis zur Schaltung des Relais dekrementiert werden.
Ausführungen und Referenzen
MQSMM - Standard Easy Control
Seine 21 vordefinierte Funktionen können mittels der auf der Frontseite eingebauten Steuerelemente konfiguriert werden. Der Zustand der Zähler, der Zeitfunktionen und des Relais wird auf einem eingebauten LCD-Display angezeigt.
MQPMM - Programmierbares Easy Control
Zusätzlich zu den vordefinierten Funktionen der Standardversion bietet die MQP Serie die Möglichkeit, das Modul am PC zu programmieren. Dies erfolgt dank eines mini-USB Port des Moduls, durch den es mit einem PC verbindet werden kann. Mit der von Relequick entwickelten Programmiersoftware kann der Nutzer komplexere Funktionen bilden, die Sprünge und verschachtelte Strukturen beinhalten. Dadurch wird das Easy Control Modul zu einem mini-PLC mit einem Eingang und einem Relais am Ausgang.
Anwendungen und Vorteile
Funktionen
Es sind zwei Gruppen von vordefinierten Funktionen verfügbar::
  • Einfache Zeitablauffunktionen, Zeitablauffunktionen mit Steuereingang B und Funktionen, die in symmetrischen bzw. asymmetrischen Zyklen arbeiten.
  • Funktionen einfacher Zählung und Zähler symmetrischer und asymmetrischer Zyklen.
Anwendungen
Prozessverzögerung und Zykluszählung, bei denen eine Lastkontrolle von sowohl ohmschen als auch induktiven Lasten nötig ist, mit elektromechanischen Relais mit 1, 2 oder 4 Kontakten bis 16A.
Vorteile
  • Einfache Auswahl aus 21 vordefinierten Funktionen, übersichtliches LC-Display, Bedienung über frontseitige Silikontaster. Komplexe Programme und Kombinationen von Funktionen können bequem mit der PC-Programmiersoftware über eine USB-Verbindung implementiert und eingestellt werden.
  • Weiter Zeit- und Zählerbereich (von 0,1 Sekunden bis 999 Stunden bei Zeitverzögerungsfunktionen; bis 999.000 Zählzyklen bei Zählfunktionen), mit hoher Genauigkeit (±0,05%). Multispannungsversorgung mit einem Spannungsbereich zwischen 24 und 230VAC bzw. zwischen 6 und 115VDC. Das Modul braucht weder Batterien noch zusätzliche Wartung und ist deswegen umweltfreundlich.
  • Groβe Zeit- und Kostenersparnis im Wartungsfall, wenn das Relais am Ende seiner Lebensdauer angelangt ist. Es wird lediglich das Steckrelais ausgetauscht. Dazu muss nicht das ganze System deinstalliert werden.
  • Die Kombination aus Steckrelais, Sockel und Elektronikmodul entspricht grundsätzlich einer PLC mit einem Eingang und Ausgang zur einfachen und preiswerten Anwendung. Dank seiner Vielseitigkeit kann das Produkt zur Realisierung kundenspezifischer Funktionen leicht angepasst werden.
Zubehör und Downloads
FUNKTIONSTABELLE
  FunktionAnfangsstatus Steuereingang BDiagramm Beschreibung
Zeitablauf 0 Ansprechverzögerung Ausgeschaltetes Relais   Diagramm: Ansprechverzögerung Verzögerungszeit (t) für das Einschalten des Relais
1 Rückfallverzögerung Eingeschaltetes Relais   Diagramm: Rückfallverzögerung Verzögerungszeit (t) für das Ausschalten des Relais
Zeitverzögerung mit Steuereingang B 2 Ansprechverzögerung mit Steuereingang B Ausgeschaltetes Relais Die Zeitverzögerung beginnt bei einer steigender Flanke Diagramm: Zeitverzögerung mit Steuereingang B Verzögerungszeit (t) für das Einschalten des Relais nach Erhalt des Steuereingangs B mit steigender Flanke
3 Rückfallverzögerung mit Steuereingang B Eingeschaltetes Relais Die Zeitverzögerung beginnt bei einer steigender Flanke Diagramm: Rückfallverzögerung mit Steuereingang B Verzögerungszeit (t) für das Einschalten des Relais nach Erhalt des Steuereingangs B mit steigender Flanke
4 Rückfallverzögerung mit Steuereingang B, fallende Flanke verlängerbar Ausgeschaltetes Relais Eine steigende Flanke schaltet das Relais ein. Die Zeitverzögerung beginnt bei einer aussteigender Flanke Diagramm: Rückfallverzögerung mit Steuereingang B, fallende Flanke verlängerbar Der Kontakt wird bein einer steigenden Flanke von B eingeschaltet und gleichzeitig startet der Verzögerungszeit (t) zur Ausschaltung. Eine erneute fallende Flanke setzt den Zeitablauf zurück
5 Rückfallverzögerung mit Steuereingang B bei steigender Flanke Ausgeschaltetes Relais Eine steigende Flanke schaltet das Relais ein und beginnt die Zeitverzögerung Diagramm: Rückfallverzögerung mit Steuereingang B bei steigender Flanke Durch Anlegen des Steuereingangs B mit einer steigenden Flanke beginnt die Abschaltverzögerung und wird das Relais ausgeschaltet
6 Rückfallverzögerung mach Abfallen des Steuersignals B Ausgeschaltetes Relais Eine fallende Flanke schaltet das Relais ein und beginnt die Zeitverzögerung Diagramm: Rückfallverzögerung mach Abfallen des Steuersignals B Umschalten des Kontakts in die Arbeitsstellung für die Dauer der eingestellten Zeit t, nachdem das Steuersignal B abgefallen ist. Nach Ablauf der Zeit wird der Kontakt in die Ruhestellung zurück geschaltet
7 Rückfallverzögerung nach Abfallen oder Steigen des Steuersignals B Ausgeschaltetes Relais Eine fallende / steigende Flanke schaltet den Kontakt und beginnt den Zeitablauf Diagramm: Rückfallverzögerung nach Abfallen oder Steigen des Steuersignals B Eine Flanke des Steuersignals B schaltet den Kontakt in die Arbeitsstellung und aktiviert die Zeitverzögerung t. Wenn das Steuersignal vor Ablauf der Zeit abfällt, beginnt die Rückfallzeit t von vorne
8 Ansprechverzögerung mit B verlängerbar Ausgeschaltetes Relais Eine steigende Flanke unterbricht t; eine Fallende setzt den Ablauf fort Diagramm: Ansprechverzögerung mit B verlängerbar Die Ansprechverzögerung t wird durch Anlegen der Versorgungsspannung aktiviert. Der Zeitablauf t wird jeweils um die Dauer des Steuersignals t1 und t2 verlängert
9 Ansprechverzögerung mit B verlängerbar Ausgeschaltetes Relais Eine fallende Flanke unterbricht t; eine Steigende setzt den Ablauf fort Diagramm: Ansprechverzögerung mit B verlängerbar Die Ansprechverzögerung t wird durch ein Steuersignal B aktiviert. Sollte danach ein weiteres Steuersignal anliegen, so wird die Verzögerung t um die Zeit zwischen beiden Signalen verlängert
Symmetrische und asymmetrische Taktgeber-Zeitfunktionen 10 Ansprech- und Rückfallverzögerung Ausgeschaltetes Relais   Diagramm: Ansprech- und Rückfallverzögerung Nach Anlegen der Versorgungsspannung startet der Zeitablauf (t) (Ansprechverzögerung). Danach wechselt der Arbeitskontakt für den Zeitablauf t2 in die Arbeitsstellung (Rückfallverzögerung)
11 Ansprech- und Rückfallverzögerung mit Steuereingang B Ausgeschaltetes Relais Die Ansprechverzögerung beginnt mit einer steigenden Flanke Diagramm: Ansprech- und Rückfallverzögerung mit Steuereingang B Durch das Steuersignal B startet der Zeitablauf t1 (Anpsrechverzögerung). Danach wechselt der Arbeitskontakt für den Zeitablauf t2 in die Arbeitsstellung (Rückfallverzögerung). Ein neues B Signal kann den Ablauf erneut starten
12 Symmetrischer Taktgeber (mit Impuls beginnend) Eingeschaltetes Relais   Diagramm: Symmetrischer Taktgeber (mit Impuls beginnend) Nach Anlegen der Versorgungsspannung beginnt der Zeitablauf mit symmetrischen Taktzyklen. Der Arbeitskontakt wird für die Zeit t entweder in die Arbeitsstellung oder Ruhestellung geschaltet
13 Symmetrischer Taktgeber (mit Pause beginnend) Ausgeschaltetes Relais   Diagramm: symmetrischer Taktgeber (mit Pause beginnend) Nach Anlegen der Versorgungsspannung beginnt der Zeitablauf mit symmetrischen Taktzyklen. Der Arbeitskontakt wird für die Zeit t entweder in die Arbeitsstellung oder Ruhestellung geschaltet.
14 Asymmetrischer Taktgeber (mit Impuls beginnend) Eingeschaltetes Relais   Diagramm: asymmetrischer Taktgeber (mit Impuls beginnend) Nach Anlegen der Versorgungsspannung beginnt der Zeitablauf mit asymmetrischen Taktzyklen. Der Arbeitskontakt wechselt für Zeit t1 in die Arbeitsstellung und danach für die Zeit t2 in die Ruhestellung (Pausenzeit)
15 Asymmetrischer Taktgeber (mit Pause beginnend) Ausgeschaltetes Relais   Diagramm: asymmetrischer Taktgeber (mit Pause beginnend) Nach Anlegen der Versorgungsspannung beginnt der Zeitablauf mit asymmetrischen Taktzyklen. Der Arbeitskontakt wechselt für Zeit t1 in die Arbeitsstellung und danach für die Zeit t2 in die Ruhestellung (Pausenzeit)
Einfache Zählfunktionen 16 Einschaltzähler Ausgeschaltetes Relais Eine steigende Flanke drekementiert den Zähler Diagramm: Einschaltzähler Jede steigende Flanke des Steuersignales B reduziert den voreingestellten Wert des Zählers (n). Bei Erreichen des Wertes n = 0 wechselt der Arbeitskontakt in die Arbeitsstellung
17 Ausschaltzähler Eingeschaltetes Relais Eine steigende Flanke dekrementiert den Zähler Diagramm: Ausschaltzähler Jede steigende Flanke des Steuersignales B reduziert den voreingestellten Wert des Zählers (n). Bei Erreichen des Wertes n = 0 wechselt der Arbeitskontakt in die Ruhestellung
Symmetrische / asymmetrische zyklische Zählfunktionen 18 Symmetrische Zähler (mit geschlossenen Kontakten beginnend) Eingeschaltetes Relais Eine steigende Flanke dekrementiert den Zähler Diagramm: symmetrische Zähler (mit geschlossenen Kontakten beginnend) Jedes Steuersignal B reduziert den voreingestellten Wert des Zälers (n). Bei Erreichen des Werts 0 wird der Arbeitskontakt umgeschaltet. Immer wenn der Wert von n gleich 0 wird, wird entweder ein- oder ausgeschaltet
19 Symmetrischer Zähler (mit geöffneten Kontakten beginnend) Ausgeschaltetes Relais Eine steigende Flanke dekrementiert den Zähler Diagramm: symmetrischer Zähler (mit geöffneten Kontakten beginnend) Jedes Steuersignal B reduziert den voreingestellten Wert des Zählers (n). Bei Erreichen des Werts 0 wird der Arbeitskontakt umgeschaltet. Immer wenn der Wert von n gleich 0 wird, wird entweder ein- oder ausgeschaltet
20 Asymmetrischer Zähler (mit geschlossenen Kontakten beginnend) Eingeschaltetes Relais Eine steigende Flanke dekrementiert den Zähler Diagramm: asymmetrischer Zähler (mit geschlossenen Kontakten beginnend) Jedes Steuersignal B reduziert den voreingestellten Wert des Zählers (n1 und n2). Bei Erreichen des Werts 0, wird der Arbeitskontakt umgeschaltet. Wenn der Wert n1 gleich 0 wird, wird der Kontakt eingeschaltet, bzw. wird er wieder ausgeschaltet, wenn der Wert n2 gleich 0 wird. Danach beginnt der Zählzyklus von vorne.

Valid XHTML 1.0 transitional ISO 9001 certified